zuletzt geändert am 04.06.2020

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Altenmelle

 

Der Ort “Menele”, später Melle, hatte seinen Ursprung im Gebiet des heutigen Altenmelle.
Anfang des 12. Jahrhunderts wurde das Dorf (vermutlich) durch eine Brandkatastrophe zerstört und die Bewohner dieses "Menele“siedelten sich rund um die schon bestehende Kirche (bzw. den dort ebenfalls bestehenden Meierhof) im späteren Melle neu an. Aber bald kamen ehemalige Bewohner zurück, und neue Bewohner besiedelten das jetzt ”Olden Menele” genannte Dorf wieder.
Heute ist Altenmelle der (nach Einwohnern) zweitgrößte Ortsteil von Melle-Mitte und vorwiegend Wohngebiet.
 

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Altenmelle in der Stadt Melle

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Altenmelle im Stadtteil Melle-Mitte

Einwohner (1933)

863

Einwohner (1961) 

1813

Fläche:

2,89 Km²

 

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Eine ”Google Earth”- Abbildung des Ortsteils kann behilflich sein, die Ortsstruktur besser zu erkennen. Zum Vergrößern bitte anklicken.

 

Hier ist eine Beschreibung des Ortes aus dem Buch “Der Kreis Melle” von Franz Schulhof aus dem Jahr 1908

1Altenmelle

Straßen in Altenmelle

 

Am Lohkamp

An der Thomasburg

Auf der Lehmkuhle

Borgholzhausener Str.

Falkenhainer Weg

Heinrich-Dreyer-Str.

Im Kleegarten

Im Lienesch

In den Büschen

Justus-Möser-Str.

Karlsweg

Nachtigallenstr.

Neuenkirchener Str.

Pommersche Str.

Römerweg

Schomäckerstr.

Tulpenweg

Unter der Linde

Vossiekweg

Werkstr.

Wievenesch

Wittekindsweg

Altenmelle - “dat aule Mälle” - im Süden der Stadt wird von den Altenmeller Höhen durchzogen. Verfolgt man die Landstraße Melle - Neuenkirchen, so trifft man zunächst die bekannten Altenmeller Linden, welche jedenfalls eine alte Gerichtsstätte bezeichnen; ob hier aber jemals ein Femegericht stattfand, ist doch fraglich. Weiter gelangt man zur Wagenfabrik. Hinter derselben macht die Landstraße eine Biegung nach Westen, während ein Markenweg gerade nach Sondermühlen führt. Das von beiden Fahrbahnen eingeschlossene Feld hat bei Kolon Selhöfer den Namen Galgenkamp. Dort war die Richtstätte für den Grönegau. Zuletzt sind hier drei Verbrecher hingerichtet, welche auf dem Grönenberge gefangen saßen.

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