zuletzt geändert am 04.06.2020

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Bakum

 

Bakum wurde 1228 als “Bachem” erstmals erwähnt, aber es gab dort schon mindestens seit dem 8. Jahrhundert eine landwirtschaftliche Siedlung. Seit 1853 bis 1969 gehörte Bakum zur Samtgemeinde Melle und wurde 1970 von der damaligen Kreisstadt Melle eingemeindet.
Aber bereits 1929 war der südliche Teil Bakums, mit insgesamt 1295 Einwohner und über 1,33 Km² Fläche, an Melle abgetreten worden. Dazu gehörte vor allem auch das Gewerbegebiet mit dem damals wirtschaftlich sehr wichtigen Bahnhof, der allerdings schon seit seiner Eröffnung 1855 den Namen ”Melle” hatte.
Der weiterhin selbständige nördliche Restteil Bakums, überwiegend landwirtschaftlich genutzt, hatte nach der Gebietsreform von 1929 nur noch etwa 700 Einwohner. In der Nachkriegszeit nach 1945 nahm die Einwohnerzahl durch die Aufnahme der Flüchtlinge wieder stark zu.
Heute gibt es auch im nördlichen Teil von Bakum viele Wohngebiete.

bakum

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g_Bakum

Eine ”Google Earth”- Abbildung des Ortsteils kann behilflich sein, die Ortsstruktur besser zu erkennen. Zum Vergrößern bitte anklicken.

Die Gebietsreform von 1929

Bakum_umgemeindung

aus dem Buch “Meller Geschichte” von Wilhelm Knigge

In diesem Buch werden u.a. beide Gebiets- bzw. Gemeindereformen von 1929 und von 1970 / 72 sehr ausführlich beschrieben
.
 

2

Bakum in der Stadt Melle

2a1

Bakum im Stadtteil Melle-Mitte

Einwohner (1933)

666

Einwohner (1961) 

1195

Fläche:

6,60 Km²

 

Straßen in Bakum

 

Am Kleefeld

Bakumer Str.

Bergblick

Bergstr.

Brinksel

Bruchteichsweg

Fasanenweg

Hirschgraben

In den Freden

In der Eue

Lerchenweg

Ochsenweg

Oldendorfer Str.

Rehteich

Rottwiese

Weberhaus

Zur Waldbühne

Hier ist eine Beschreibung des Ortes aus dem Buch “Der Kreis Melle” von Franz Schulhof aus dem Jahr 1908

1Bakum

Bakum, 1240 Bachem - beim am Bache, oder “zu back” d. h. im Rücken, Behausung im Rücken von Melle. In Bakum ist der Bahnhof Melle, in ihm sind die meisten Fabriken, es ist die volkreichste Bauerschaft der Samtgemeinde. Industrie und und ein reges Geschäftsleben bringen den Bewohnern Arbeit und Verdienst. Verschiedene Teile der Bauerschaft haben besondere Namen. Kleft, nördlich am Bahnhof, Surburg, südlich von der Bahn, Karlshöhe, Arbeiterkolonie unterhalb der Ottoshöhe, Teichbruch (mit der Kinderverwahranstalt) an der Else, Habichtshorst und Eue mit der Surburg an der Landstra0e nach Oldendorf. Die Surburg, Haus- Wohnung und Buschedehusen sind zerstückelte Güter; von den letzten beiden ist nicht einmal die Lage wiederzufinden.

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