zuletzt geändert am 04.06.2020

Auf dieser Seite werden Daten oder Informationen von unterschiedlichen Quellen genutzt und
Grafiken abgebildet, die unter CC-Lizenz 3.0 oder anderen freien Lizenzen stehen.

Lizenzhinweise und Quellennachweis bitte beachten


 

Dielingdorf

Bereits 1050 gibt es eine Erwähnung Dielingdorfs (“Thiedelingtharpa”) die erste Besiedelung fand aber schon viel früher vor dem 8. Jahrhundert statt.

 

Dielingdorf

zur Navigation bitte auf die Karte klicken es wird ein neues Fenster geöffnet
 

7

Dielingdorf in der Stadt Melle

7a

Dielingdorf im Stadtteil Melle-Mitte

g_Dielingdorf

Eine ”Google Earth”- Abbildung des Ortsteils kann behilflich sein, die Ortsstruktur besser zu erkennen. Zum Vergrößern bitte anklicken.

Hier ist eine Beschreibung des Ortes aus dem Buch “Der Kreis Melle” von Franz Schulhof aus dem Jahr 1908

Einwohner (1933)

184

Einwohner (1961) 

176

Fläche:

2,63 Km²

 

Straßen in Dielingdorf

 

Am Haidkamp

Am Maschkamp

Dielingdorfer Str.

Im Haisiek

Ruschheide

Violenstr.

1Dielingdorf

Dielingdorf, eine ziemlich geschlossene Ortschaft südlich von Handarpe, östlich von Eickholt. Die Landstraße nach Neuenkirchen erleichtert den Wagenverkehr. Das ziemlich ebene zeigt fruchtbares Ackerland, das emsigen Landwirten reichlichen Lebensunterhalt bietet.

Sage von Potthof zu Dielingdorf

Potthof warein Bauer zu Dielingdorf, welcher sehr gierig war nach Reichtum, und, um denselben zu erlangen, seine Freunde betrog, wo er konnte.
Naxh seinem Tode “ging er wieder”, und weil er vorzüglich im Kornhandel betrogen hatte, hörte man ihn jede Nacht unaufhörlich auf seinem Boden Getreide messen. Man vernahm ganz deutlich in Mitternacht das Schürfen, Füllen, Anschlagen und Abstreichen des Scheffels. Um den unruhigen Geist zur Ruhe zu bringen ließ der Anerbe von Potthofe einen Dominikaner aus Osnabrück kommen, welcher ihn in den benachbarten Violenbach bannte und ihm zur Sühnung seiner Sünden auferlegte mit einem bodenlosen Eimer den Violenbach auszuschöpfen.
Viele Bauernmädchen, welche im Zwielicht Wasser aus dem Bache schöpften, behaupten den Geist gesehen zu haben, am Ufer sitzend auf dem umgestülpten Eimer, um sich von seiner Arbeit zu erholen, und laut klagend.

nach oben