Hinweise zur Nutzung:

Übersicht der Ortsteile
Lizenzhinweise
Quellenhinweise
Höfe
Grundherren
Meier- oder Meyerhof
Auswanderer
Erste Erwähnung
Samtgemeinden
Bauerschaften
OpenStreetMap Kartenausschnitte
Straßenansichten
Fehlermeldung
eingebundene Videos
 


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Übersicht der Ortsteile:

Für jeden der 56 Ortsteile, die bis 1970 bzw. 1972 selbständige Gemeinden oder Bauerschaften waren, gibt es einen Kartenausschnitt zur Orientierung. Durch einfaches anklicken des jeweiligen Ausschnitts ist eine Navigation in einem neuem Fenster mit "OpenstreetMap" möglich, so kann schnell die Umgebung erkundet werden.

Die manchmal sehr kleinen Orte sind so vielleicht kaum erkennbar, weil die einzelnen Höfe teilweise etwas weiter auseinander liegen. Um das zu verdeutlichen, sind zusätzlich für viele Orte Abbildungen aus "Google Earth" zugefügt, Für die "Google Earth" Abbildungen ist eine direkte Navigation nicht möglich, die Bilder lassen sich aber durch anklicken erheblich vergrößern.
Außerdem gibt es eine große Übersichtskarte mit allen 56 Ortsteilen.

Die Einwohnerzahlen für die Ortsteile von 1933 und 1961 sind natürlich nur Anhaltspunkte zur Größenzuordnung. Jüngere Daten und die flächenmäßigen Größen dieser ehemals kleinen aber selbständigen Orte sind nur zum Teil vorhanden.

Für die Stadt Melle und die 8 Stadtteile sind die aktuellen Zahlen von 2014 angegeben.

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Lizenzhinweise
Fast alle Inhalte und Werke dieser Webseite stehen unter der GNU oder CC-Lizenz
http://de.wikipedia.org/wiki/CC-Lizenz.

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Die hier verwendeten Grafiken, Bilder und Texte stehen unter folgender Lizenz:

Für das Luftbild "Melle von oben"
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OpenStreetMap ist ein freies, nicht kommerzielles Geo-Projekt, ähnlich dem Wikiprojekt. Es gibt keinerlei Speicherung der Nutzerdaten. Die Karten wurden von einer Vielzahl freiwilliger Helfer mittels eigener GPS-Daten zusammengetragen. Es kann vorübergehend zu Ausfällen kommen, wenn die Server überlastet sind.

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Quellenhinweise:
Informationen wurden aus folgenden Werken entnommen, Zitate sind immer gekennzeichnet:

DER GRÖNEGAU - MELLER JAHRBUCH
versch. Bände1983 - 2014

Der Grönegau in Vergangenheit und Gegenwart
  Landkreis Melle

Die Entstehung der Höfe und Dörfer im Kirchspiel Buer
  Heimatverein Buer

Meller Geschichte
  Wilhelm Knigge

Riemsloher Chronik
  Heimat- und Verkehrsverein Riemsloh e.V

Wellingholzhausen, aus der Geschichte des Dorfes und der Gemeinde
  Heimat- und Verschönerungsverein Wellingholzhausen e.V.

800 Jahre Westerhausen
  Stadt Melle

Der Kreis Melle
F. Schulhof 1908


in wenigen Fällen werden im Rahmen des Zitatrechtes Screenshots zur Verdeutlichung des sonstigen Inhaltes dargestellt. Diese Ausschnitte sind auf kleinste Bildgröße reduziert und mit Herkunft gekennzeichnet.

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Höfe

Ganz bewusst werden hier ehemalige und aktuelle landwirtschaftliche Betriebe als "Höfe" bezeichnet, egal ob sie heute im Haupt- oder Nebenerwerb betrieben werden, bzw. früher als Vollerbe oder Kötter.

Zitat zur Geschichte bis zum 19. Jahrhundert:
"Nach sächsischem Recht war Grundbesitz unteilbar und wurde auf einen Sohn vererbt. Nach fränkischem Recht wurde Grundbesitz dagegen unter den Söhnen geteilt. Seit dem hohen Mittelalter gerieten die Bauern in wachsende Abhängigkeit von ihren Grundherren, nur vereinzelt behaupteten die Bauern ihre Freiheit (z. B. Dithmarschen, Land Hadeln, Ostfriesland, Tirol, Bregenzerwald). Außerhalb dieser Gebiete gab es nur wenige Freibauern. Einige Bauern waren zwar persönlich frei, aber die Verfügung über ihr Eigentum war durch die Abhängigkeit von der Grundherrschaft beschränkt. Ein großer Teil der Bauern waren sogar selber Leibeigene."
http://de.wikipedia.org/wiki/Bauernstand

Näheres können Interessierte unter "Vollerben", "Halberben", "Kötter z.B. bei Wikipedia erfahren. Ausführlich wird das Thema auch in Band 18 "Meller Jahrbuch 2000" in zwei Beiträgen von Harald Heise und Josef Lütkemeyer behandelt.

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Meier- oder Meyerhöfe

Die Meierhöfe wurden seit dem 9. Jahrhundert von den neuen Grundherren oder den von dieser Obrigkeit Abhängigen geschaffen. In den größeren Orten befand sich oft die Kirche in der Nähe dieser Höfe, die dann den Mittelpunkt für eine oder mehreren Bauerschaften bildete.

Der "Meier" war eine Art Gutsverwalter des Grundherren und manchmal halbwegs freier Bauer, denn in späteren Zeiten durfte er das Gut auch pachten..
Oft trieb er außerdem für die Herrschaft die Steuern ein, und meistens durfte er auch die anderen Bauern zu Frondiensten verpflichten.

Die Namen "Meier zu ..." oder "Meyer zu ..." lassen den Ursprung dieser Namen und der Herkunft erkennen.

 

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Auswanderer

Im 19. Jahrhundert wagten Tausende der Geknechteten, eine damals riskante Seereise nach Amerika, um dort eine neue Existenz aufzubauen. Viele waren selbst - oder zumindest ihre Eltern - Leibeigene gewesen. Deshalb überrascht es (oder vielleicht auch nicht), dass sie in der neuen Heimat oft selbst zu Sklavenhaltern wurden.

 

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Erste (urkundliche) Erwähnungen

Es gab schon mindestens seit Beginn unserer Zeitrechnung auf dem Gebiet der heutigen Stadt Melle landwirtschaftliche Nutzung. Anders als bei den damaligen römischen Eroberern, wurde aber hierzulande noch nichts "zu Papier" gebracht. Die ältesten Urkunden stammen erst aus der Zeit nach der Christianisierung durch die Franken, also ab dem 8. bzw. 9. Jahrhundert. Den Grönegau betreffend sind sie oft auch Zeugnis für Schenkungen oder Abgabebescheide, meist aus dem zweiten Jahrtausend.
Das Land, das Bauern mühevoll mit primitiven Hilfsmitteln gerodet und fruchtbar gemacht hatten, wurde nun oft ohne ihr Zutun verkauft und verschenkt, und neue Herrschaften forderten ihren Tribut und schließlich den "Zehnt" durch den Grundherren.

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Grundherren

Nach der Unterwerfung und Christianisierung durch die Franken, wurde das Land zwischen Adel und Kirche (Bistum - Klöster) aufgeteilt. Die Bauern die das Land fruchtbar gemacht hatten, mussten diesen Grundherren nun Tribut zahlen. Deshalb wurden diese einträglichen Gebiete gerne verschenkt und verkauft.

Meist abseits der bestehenden Höfe entstanden größere Meierhöfe, die von einem "Meier", eine Art Gutsverwalter des Grundherren, bewohnt und bewirtschaftet wurden. Die anderen Bauern mussten dort, neben den Abgaben, meist noch Frondienste leisten. Als Gegenleistung wurde ihnen vom Grundherren Sicherheit vor Angreifern gewährleistet.

Man könnte meinen, dass die italienische Mafia durch eine Geschäftsidee aus dem Mittelalter entstanden ist.

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Samtgemeinden

Im Grönegau, auf dem Gebiet des erst 1885 gegründeten Landkreises Melle, entstanden bereits 1853 die sieben Samtgemeinden Melle (ohne die Stadt Melle), Buer, Gesmold, Neuenkirchen, Oldendorf, Riemsloh-Hoyel und Wellingholzhausen. Oft wurden diese gemeinsamen Verwaltungen weiterhin Kirchspiel genannt.

Zuvor hatten die Kirchen auch die standesamtlichen Aufgaben übernommen. In Kirchenbüchern wurden Geburten, Eheschließungen und Todesfälle verzeichnet. Seit 1853 wurden zeitweise nun die Register bis 1875 noch parallel weitergeführt, danach alleingültig von den Gemeinden und Samtgemeinden

Neben dem meist ehrenamtlichen Vorsteher wurde ein Gemeindediener eingestellt, der auch polizeiliche Befugnisse hatte. Der Feuerschutz konnte nun effektiver in der Samtgemeinde gestaltet werden, ebenso der Unterhalt der Landstraßen. Kindergärten gab es nicht aber immerhin 2 Schulen in Melle.
Die Gemeinden bzw. Bauerschaften blieben zuständig für die Wege auf ihrem Gebiet
Die Armenfürsorge wurde für Obdach und Lebensmittel von den Gemeinden übernommen, alles andere von der Samtgemeinde. Viel mehr gemeindliche Aufgaben gab es damals nicht.
Das änderte sich erst im 20. Jahrhundert, als z.B. der teilweise Unterhalt oder die Förderung von Kindergärten, Altenheimen, Bibliotheken, Sportstätten oder auch die Erstellung von Flächennutzungsplänen nun Aufgaben der Samtgemeinden wurden.

1929 wurden verschiedene Kleinstbauerschaften oder Gutsgemeinden aufgelöst und von anderen Gemeinden eingemeindet. Die Namen dieser Siedlungen blieben erhalten und sind z.T. in Landkarten noch verzeichnet. Danach gab es im damaligen Landkreis Melle bis 1970 noch 55 Gemeinden in 7 Samtgemeinden und Melle als Kreisstadt.

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Bauern- und Bauerschaften

Die "Bauernschaft" ist eher eine Berufsbezeichnung, gemeint sind damit also alle oder mehrere landwirtschaftlichen Betriebe in regionalen oder überregionalen Gebieten.

Die "Bauerschaften" hingegen sind oft bereits im ersten Jahrtausend zunächst als Zweckbündnis aus mehreren umliegenden Höfen entstanden. Für spätere Grundherren war diese Einrichtung dann auch für die Steuereintreibung praktisch.
1853 wurden diese Bauerschaften selbständige Gemeinden. 1929 wurden dann Kleinst- bzw. Gutsgemeinden von benachbarten Gemeinden eingegliedert.
Einige dieser oft sehr kleinen Ortsteile der Stadt Melle könnte man auch heute noch als Bauerschaft bezeichnen, denn die Einwohner können oft auf eine lange Tradition zurückblicken.

 

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OpenStreetMap Kartenausschnitte

Die Navigation ist sehr einfach, deshalb wurde auf die Einbindung der Hilfsmittel verzichtet.
Nach anklicken des jeweiligen Orts-Kartenausschnittes wird ein neues Fenster mit der navigierbaren ungefähren Lage dieser Ortschaft geöffnet.
Mit dem Mausrad kann vergrößert oder verkleinert, mit festgehaltener linker Maustaste kann in alle Richtungen verschoben werden.
Mit den Plus- Minus- und Pfeiltasten kann auch mit der Tastatur navigiert werden

Das OpenStreetMap Projekt steht unter der Lizenz © OpenStreetMap und Mitwirkende, CC BY-SA

 

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Straßenansichten

Für einige Straßen sind Ansichten vorhanden.
Auf der rechten Seite befindet sich ein Straßenverzeichnis für jeden Ortsteil. Durch anklicken der als Link gekennzeichneten Straßen wird ein neues Fenster mit der Straßenansicht geöffnet. Manchmal gibt es mehrere Bilder für eine Straße, die dann z.B mit “01” “02”angegeben werden.

Alle Aufnahmen sind zufällig entstanden.
Event. sichtbare Personen und Kennzeichen sind unkenntlich gemacht worden. Sollten Einwände von Berechtigten bestehen, werden entsprechende Bilder entfernt.

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eingebundene Videos

Es gibt hier viele eingebundene Youtube-Videos die Straßenansichten zeigen.

Zufällig mit aufgenommene Personen und Kennzeichen sind unkenntlich, im Zweifelsfall wurden auch Teile entfernt. Berechtigte Einwände werden unmittelbar nach Kenntnisnahme zur Löschung der entsprechenden Sequenz führen.

Die Aufnahmen sind an unterschiedlichen Tagen und Jahreszeiten entstanden. Wenn ein (willkürlicher) Zeitstempel vorhanden ist, sagt der nichts über die tatsächlichen Aufnahmedaten aus.

 

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Fehlermeldung

Mit Sicherheit gibt es auf dieser sehr komplexen Webseite einige Fehler, die mir selbst bei flüchtigen Überprüfungen nicht aufgefallen sind. Möglicherweise habe ich auch im Einzelfall Informationsquellen im geschichtlichen Zusammenhang nicht ganz richtig interpretiert. Für Hinweise bin ich dankbar.

Emailadresse: info (at) melle-mitte.de

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Als Besucher oder Neubürger hat man es in Melle nicht so ganz leicht mit der Orientierung. Die ehemalige Kreisstadt Melle ist heute einer der 11 Ortsteile des Stadtteils Melle-Mitte. In den 8 Stadtteilen der Stadt Melle, von Bruchmühlen bis Wellingholzhausen gibt es insgesamt 56 ehemals selbständige Gemeinden, von “Altenmelle” bis “Wetter”, die nun Ortsteile sind. Zudem gibt oder gab es noch fast 100 Siedlungen mit eigenem Namen, von ”Allrune” in Bakum bis Wulfterheide in Handarpe (Stadtteil Wellingholzhausen) die in aktuellen (Digital-) Karten oft auch genannt werden. Es wurden auch Straßen nach ehemaligen Siedlungen und Flurstücken benannt. In Melle-Mitte erinnert so z.B. die “Suerburgstraße” an den ehemalige Bakumer Ortsteil dieses Namens, der schon 1929 von Melle eingemeindet wurde. (südlich der Bahnlinie gelegen bis zur Else, die damals die Ortsgrenze bildete)
Aus manchen dieser ehemals oft sehr kleinen Gemeinden sind mehr oder weniger große Siedlungen geworden, andere bestehen noch immer fast ausschließlich aus mehreren, oft weit auseinander liegenden Höfen und alleinstehenden Häusern.

Wer, außer den Einheimischen, findet sich da zurecht? Deshalb ist diese Webseite eher als "Melle für Anfänger" gedacht, aus der Perspektive eines Zugezogenen. Es soll nur ein kurzer Eindruck von den Ortschaften vermittelt werden. Bilder sind nur zur Verdeutlichung anderer Informationen vorhanden. Nebenbei werden manche Kuriositäten vermerkt, die - wenn man es dann genauer betrachtet - vielleicht gar keine sind.
Außerdem gibt es zahlreiche Youtube Videos mit Straßenansichten von verschiedenen Ortsteilen.
Es ist oft schwierig kleine Ortschaften angemessen darzustellen, deshalb gibt es zur Erkundung von allen 56 Orten jeweils einen navigierbaren "OpenStreetMap"- Kartenausschnitt, so ist schnell eine Orientierung möglich. (einfach den jeweiligen Karten- Ausschnitt anklicken, es wird dann ein neues Fenster geöffnet)
Eine vergrößerbare ”Google Earth”- Abbildung von jedem Ortsteil kann behilflich sein, die Ortsstruktur besser zu erkennen. (da ist keine Navigation möglich)

Hier ist eine große Übersichtskarte mit allen 56 ehemaligen Gemeinden bzw. den heutigen Ortsteilen der Stadt Melle. Durch anklicken eines Orts- oder Stadtteilnamens wird die entsprechende Seite aufgerufen.

Wichtige Hinweise:
In den Stadtteilen (ST) Buer, Gesmold, Neuenkirchen, Oldendorf und Wellingholzhausen gibt es auch Ortsteile (OT) gleichen Namens. Deshalb sind sie entsprechend unterschiedlich gekennzeichnet. Melle ist Ortsteil im Stadtteil Melle-Mitte in der Stadt Melle.
Die Straßen in Riemsloh gehörten ursprünglich zu Döhren bzw. Krukum, weil es vor 1970 keine Gemeinde Riemsloh gab.

Bitte beachten Sie unbedingt die
Info zur Nutzung bzw. die Lizenzhinweise links
 

*) OpenStreetMap ist ein freies, nicht kommerzielles Geo-Projekt, ähnlich dem Wikiprojekt. Es gibt keinerlei Speicherung der Nutzerdaten. Die Karten wurden von einer Vielzahl freiwilliger Helfer mittels eigener GPS-Daten zusammengetragen. Es kann vorübergehend zu Ausfällen kommen, wenn die Server überlastet sind.