zuletzt geändert am 04.06.2020

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Hoyel

Hoyel wurde erstmals etwa 1220 erwähnt, ist aber schon sehr viel früher besiedelt worden.

Für die damals in den Bauerschaften Hoyel und Bennien lebenden Menschen sollte um 1200 der weite Weg zur Riemsloher Kirche erleichtert werden, und so wurde in Hoyel eine weitere Kirche gebaut. Der "Zehnt" wurde aber weiterhin an den selben Grundherrn abgeführt. Nach der Reformation blieb die Kirche in Riemsloh katholisch, hingegen wurde die in Hoyel evangalisch. 1853 entstand so aus beiden Kirchspielen die Samtgemeinde Riemsloh-Hoyel, die es bis 1969 gab.

Hoyel

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g_Hoyel

Eine ”Google Earth”- Abbildung des Ortsteils kann behilflich sein, die Ortsstruktur besser zu erkennen. Zum Vergrößern bitte anklicken.

Hier ist eine Beschreibung des Ortes aus dem Buch “Der Kreis Melle” von Franz Schulhof aus dem Jahr 1908

22

Hoyel in der Stadt Melle

22a

Hoyel im Stadtteil Riemsloh

Einwohner (1972)

378

Einwohner (1961)

432

Einwohner (1933 

432

Fläche:

3,38 km²

 

Straßen in Hoyel

 

Diestelkamp

Herforder Str.

Hoyeler Kirchring

Hoyeler Str.

In den Birken

Martmühlenweg

Niedernstr.

Spenger Str.

7Hoyel

Das Kirchdorf Hoyel, nach welchem die Evangelischen der Samtgemeinde eingepfarrt sind, bildet im Gegensatz zu dem Dorfe Riemsloh auch eine politische Gemeinde und liegt auf einer flachen Anhöhe, hart an der östlichen Kreisgrenze. Dechant Goldschmidt schreibt über diesen Ort: “Hoyel, der Lage und Sage nach eine Filiale von Riemsloh, schon vor der Reformation, die daselbst nach einer Inschrift an der Kirche 1584 eingetreten sein soll, zur Pfarre erhoben, deren Patron oder Verleiher der Bischof von Minden war. Bis 1777 hatte die preußische Regierung das Patronatsrecht, welches sie damals gegen die zweite Stelle zu Halle an Hannover abgetreten haben soll. An der Ostseite der Kirche steht folgende Inschrift: “Diese Kirche, seit 1584 dem evangelischen Gottesdienste gewidmet, ist nach der im Jahre 1814 stattgefundenen Vereinigung der evangelischen Gemeinden Riemsloh und Hoyel im Jahre 1829 vergrößert und bis auf den Turm neu gebaut.” Der Turm steht nicht mitten vor der Kirche , sondern etwas nach der Nordseite. Im Winter 1900/1 ist er um 5 m erhöht und mit Schiefer gedeckt . Das Geläut besteht aus zwei Glocken. Die einschiffige Kirche ein Tonnengewöbe und ist romanischen Stils.
An der unterrichteten seit 1881 zwei Lehrer drei Klassen. Das jetzige Schulhaus mit Lehrerwohnung ist 1859/60 erbaut. Übrigens ist die Schule schon sehr alt, denn bereits 1659 schickten einige Bennier ihre Kinder in die evangelische Schule zu Hoyel. 

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