zuletzt geändert am 04.06.2020

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Laer

Auf dem Gebiet von Laer gab es bereits im 8. Jahrhundert eine Siedlung und 1169 wurde Laer erstmals unter dem Namen "Lare" erwähnt.

 

Laer

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Laer in der Stadt Melle

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Laer im Stadtteil Melle-Mitte

Einwohner (1933)

338

Einwohner (1961) 

461

Fläche:

5,12 Km²

 

g_Laer

Eine ”Google Earth”- Abbildung des Ortsteils kann behilflich sein, die Ortsstruktur besser zu erkennen. Zum Vergrößern bitte anklicken.

Straßen in Laer

 

Altenmeller Str.

Dornkampsweg

Heidbredeweg

Kreuzweg

Mittendorfstr.

Nordenfelder Weg

Palsterkampweg

Pleisterskamp

Wiedebrocksheide

Hier ist eine Beschreibung des Ortes aus dem Buch “Der Kreis Melle” von Franz Schulhof aus dem Jahr 1908

1Laer

Laer, 1169 Lare, im 14. Jahrh. lütike Lare bei Oldenmelle, hat seinen Namen der (Wiesen-) Wange, d. i. der Rand festen Bodens am Wasser oder Moore bedeuten soll, von dem Gute Laer. Dieses war ein landtagsfähiges Burgmannsgut; das bis in die Zeit der Karolinger zurückreicht; denn schon unter Ludwig dem Frommen war der Zehnte von einigen Laerschen Ländereien an die Abtei Corven geschenkt.
Das Burghaus stand auf dem 1907 geebneten Platze am Laerschen Bache hinter den beiden Pächterhäusern nördlich der Landstraße nach Wellingholzhausen. Um 1400 waren die Herren von Haren des Gutes und weit und breit beim Volke beliebt. Als 1430 der Graf von Hoya mit zahlreicher Mannschaft gegen Laer zog, ließ Heinrich von Haren auf seinem Turme die Sturmglocken läuten. Die Bürger von Melle und die umwohnenden eilte herbei und schlugen die Feinde in die Flucht. 1seinen Besitzer gewechselt hatte, kam es 1774 durch Kauf an Matthias Friedrich von Rehem zu Sondermühlen. Seit 1820 ist es als Fideikomiss im Besitze des Grafen von Platen-Hallermund.
Das Gut Schmalenau hatte seinen Grundbesitz zu beiden Seiten des Laerschen Baches, östlich von der Landstraße Melle - Wellingholzhausen. Nach einigen stand das Haupthaus dort, wo jetzt das Meller Wasserwerk sich befindet; denn als man 1904/5 zu demselben die Fundamente legte fand man altes äußerst festes Mauerwerk, welches Teile der ehemaligen Schloßmauern sein sollte; andere behaupten, die Burg habe gestanden, woKrügers Wohnhaus und Kunstdüngerfabrik liegen. Dieses Besitztum wird noch jetzt Schalenau genannt. Das Gut war lange Jahre im Besitz der Ritter von Kerssenbrock, bis diese verarmten. 

 

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