zuletzt geändert am 04.06.2020

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Markendorf

Die Bauerschaft Markendorf (“Markelinktorpe”) wurde seit 1230 zusammen mit den Siedlungen Eggendorf, Linken und Sudendarpe (seit 1821 In den Höfen) genannt. Seit 1821 gehörte Löhlingdorf (1150 “Liudolfingthorpe”) - eines der vor dem 9. Jahrhundert gegründeten "Urdörfer" - zu der ehemaligen Gemeinde Markendorf.

Markendorf ist mit 10,76 Km² der flächenmäßig größte Ortsteil im Stadtteil Buer und noch immer vorwiegend landwirtschaftlich geprägt, wie auch die verhältnismäßig geringe Zahl von 567 Einwohnern (1972) zeigt.
Fast 1/3 der ursprünglich 52 Höfe wurden 2008 noch bewirtschaftet.


Ganz unten ist eine Beschreibung des Ortes von F. Schulhof aus dem Jahr 1908.

Markendorf

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g_Markendorf

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Eine ”Google Earth”- Abbildung des Ortsteils kann behilflich sein, die Ortsstruktur besser zu erkennen. Zum Vergrößern bitte anklicken.

29

Markendorf in der Stadt Melle

29a

Markendorf im Stadtteil Buer

Einwohner (1972)

567

Einwohner (1961)

585

Einwohner (1933) 

535

Fläche:

10,76 Km²

 

Straßen in Markendorf

 

Druckemühlenstr.

In den Höfen

Kellenbergstr.

Lammersbrink

Linken

Linker Berg

Markendorfer Str.

Sonnenbrinkstr.

Telgheide

Wildeberg

Wie so viele Orte in der Stadt Melle hat auch Markendorf Besonderheiten zu bieten.
Etwas abseits in Markendorf gibt es noch die Straße "Wildeberg" direkt an der Landesgrenze zu NRW, die im äußersten Nordosten der Stadt Melle liegt. Ganz nah im Norden liegt Buscherheide (Bad-Essen) und im Osten Börninghausen (NRW), zu dem die Straße postalisch gehört.
Nur die Straße Wildeberg liegt hier in Melle, die Markendorfer Str. bildet die Landesgrenze.
Die Bewohner der Straße Wildeberg sind in der Stadt Melle die einzigen, die eine NRW- Vorwahl und Postleitzahl haben. So ist das, wenn man im “Grenzland” lebt.
Mindestens 3 Kilometer muss man zurücklegen, um von den anderen bebauten Teilen Markendorfs zu der Straße zu gelangen, die direkt neben dem mehr als 2000 Einwohner zählenden Ortsteil von
Preußisch Oldendorf liegt.

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Wildeberg2

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G_wildeberg3

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Hier ist eine Beschreibung des Ortes aus dem Buch “Der Kreis Melle” von Franz Schulhof aus dem Jahr 1908

2Markendorf

Markendorf. Es ist eine ausgedehnte Gemeinde östlich von Buer am südlichen Abhange des Kellerberges; die einzelnen Teile haben noch besondere Namen, z. B. Löhlingsdorf, Linken, Lammersbrink, vor dem Berge, in der Gehle, Thorewinkel. Hier war auch das Ende der Buerschen Landwehr.

Auf dem Hofe des Kolon Wopker in Markendorf lag die erwähnte Feste des Kirchspiels Buer, eine kleine mit Bäumen bestandene Anhöhe, die den Namen Burg führte. Sie war von zwei kleinen, sumpfigen Wiesentälern, die den Namen Burggraben hatten und von Westen nach Osten zusammenliefen, umgeben. Den Weg zur Anhöhe schützte ein starker Wall. Im Jahre 1857 hat man das Terrain zu zwei Morgen Ackerland geebnet. Bei der Gelegenheit fand man drei Kugeln aus osnabrückischem Sandstein 4 - 6 Fuß unter dem Boden Außerdem entdeckte man 18 - 20 Fuß tief unter dem Erdwalle eine Ascheschicht von 1 1/2 Fuß Tiefe und Breite.

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