zuletzt geändert am 04.06.2020

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Peingdorf

Peingdorf und Vessendorf waren bis in das 17. Jahrhundert eng verbunden und wurden zeitweise mit dem gleichen Namen genannt. Vessendorf wurde erstmals 1183 als “Pedincthorp” erwähnt.

Die Einwohnerzahl verringerte sich alleine von 1961 bis 1987 um genau 100 auf nur noch 273.
1990 waren noch 54 Häuser bewohnt.

 

Peiningdorf

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g_Peingdorf

Eine ”Google Earth”- Abbildung des Ortsteils kann behilflich sein, die Ortsstruktur besser zu erkennen. Zum Vergrößern bitte anklicken.

Hier ist eine Beschreibung des Ortes aus dem Buch “Der Kreis Melle” von Franz Schulhof aus dem Jahr 1908

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Peingdorf in der Stadt Melle

38a

Peingdorf im Stadtteil Wellingholzhausen

Einwohner (1987)

273

Einwohner (1969)

310

Einwohner (1961)

373

Einwohner (1933) 

390

Fläche:

6,82 Km²

 

Straßen in Peingdorf

 

Allendorfer Str.

Auf der Bleie

Borgloher Str.

Johannisweg

Langer Weg

Mühlengrund

Peingdorfer Esch

Peingdorfer Str.

Vessendorfer Str.

Wakebrink

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Peingdorf, ebenfalls westlich von Wellingholzhausen, liegt an der Hase und wird bewässert vom Mühlenbach und dem Au-Bach. Am sogenannten “Goldbrink” findet sich der Hexenkeller oder Hexenkessel. Es ist eine trichterartige Grube in der abgerundeten Spitze eines langen Winkelwalles.
Es gibt am Teutoburger Walde mehrere solcher Trichtergruben. auch Mardelle genannt. Diese ist gut erhalten. Sie dienten in altersgrauer Zeit als Wohnstatt und Vorratsraum. Die Sage berichtet, es sei in der Mitte der Grube, wo in Spuknächten ein Licht brenne, ein großer Schatz vergraben. Wer das Licht brennen sieht und das Losungswort kennt, kann den Schatz heben, falls er bei der Arbeit vor 1 Uhr nachts kein Wort sagt. Bis jetzt ist es nicht gelungen. Einmal machten zwei Männer den Versuch. Sie hätten ihr Unterfangen beinahe mit dem Leben bezahlt. Die Sage erzählt den Vorgang folgendermaßen:
(es folgt die Fortsetzung auf Platt und weitere Sagen)
  

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